Was sind FODMAPs?
Die sechs Gruppen, in welchen Lebensmitteln sie stecken und warum sie Blähungen machen.
FODMAP steht für fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole: eine Gruppe kurzkettiger Kohlenhydrate, die im Dünndarm schlecht aufgenommen werden.
Gelangen sie unverdaut in den Dickdarm, ziehen sie Wasser an und werden von Bakterien fermentiert, wobei Gase entstehen. Bei Menschen mit empfindlichem Darm (z. B. Reizdarmsyndrom, RDS) kann das Blähbauch, Schmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung verursachen.
Die sechs wichtigsten FODMAPs sind:
- Fruktane: Weizen, Roggen, Zwiebel, Knoblauch.
- GOS: Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Bohnen, Linsen).
- Laktose: Milch, Joghurt, Frischkäse.
- Fruktose im Überschuss: Apfel, Birne, Honig, Agave.
- Sorbit: Steinobst, „zuckerfreie“ Süßstoffe.
- Mannit: Blumenkohl, Pilze.
Wichtig: FODMAPs sind nicht „schlecht“. Sie sind Präbiotika, die die Darmflora nähren. Die FODMAP-arme Diät ist nicht für immer: Sie ist ein dreiphasiges Diagnosewerkzeug, um deine persönlichen Auslöser zu finden.
Studien zeigen, dass diese Diät bei etwa 3 von 4 Menschen mit RDS die Symptome verbessert. Sprich vor Beginn immer mit einem Arzt, um andere Ursachen auszuschließen (Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen…).